Schule <> Bauernhof

Ganz schön schwer, so ein Kalb
Neele-Sophie Feldmann aus Jever geht in die Klasse 8a der Elisa-Kauffeld-Oberschule und nimmt am Unterrichtsprojekt „Landwirtschaft zum Anfassen“ teil. Sie hat sich sofort bei  Projektbeginn einen Hof gesucht,  auf dem sie Anfang Mai eine Woche mitarbeiten konnte, um zu erleben wie das Lebensmittel Milch entsteht. Bei Hilmar Beenken in Rhardum fühlte sie sich herzlich willkommen und wurde auch gleich in den Hofalltag integriert: Melken, Kälber füttern, Kühe auf die Weide treiben und Trecker fahren gehörte zu ihren Aufgaben, die sie mit Begeisterung ausgeführt hat.  „Vor den Bullen muss man Respekt haben, und mit den großen Maschinen muss man sorgsam umgehen“, resümiert sie am letzten Tag ihres Praktikums.
Neele und Hilmar web
Gestern geboren und schon schwerer als Neele-Sophie: Da trägt Hilmar Beenken das Kalb selbst zum Kälberstall.
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Zusammen mit Landwirt Hilmar Beenken wird sie noch die Schwerpunkte des Fragebogens erörtern, den sie aus der Schule mitgebracht hat: Rinderhaltung und Vermarktung interessieren sie besonders. Das passt gut zu Beenkens Betrieb, hier gibt es außer den 60 Milchkühen auch 200 Bullen, die unter den Kriterien des „Naturwert“-Labels aufgezogen werden. „Wir sind ein normaler Familienbetrieb und wachsen nicht um des Wachsens willen“, sagt Hilmar Beenken, der Wert darauf legt, auch „andere Lebensinhalte außer der Landwirtschaft leben zu können“. Unterstützung bei der Arbeit erhält er von seinem Vater Wilhelm  (75) und von einigen jungen Leuten, die zum Teil schon als Kinder den Hof besuchten. Neele-Sophie hat ein Tagebuch geführt, einen Steckbrief über eine Kuh angefertigt und eine der landwirtschaftlichen Maschinen beschrieben. Beruflich möchte sie später mit Kindern und Tieren in einem abwechslungsreichen und spannenden Alltag  zu tun haben. Da wäre doch das Thema „Bauernhofpädagogik“ ideal?
Die Elisa-Kauffeld-Oberschule führt das Unterrichtsprogramm „Landwirtschaft zum Anfassen“ seit 19 Jahren in Kooperation mit dem Kreislandvolkverband Friesland durch.  Alle SchülerInnen der achten Klassen arbeiten eine Woche lang auf einem landwirtschaftlichen Betrieb der Umgebung mit, um den Arbeitsalltag eines Landwirtes und seiner Familie mitzuerleben und die Entstehung von Lebensmitteln aus eigener Anschauung praktisch nachzuvollziehen.
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Tag der offenen Tür 2017 in der Franziskusschule
Franziskusschule Webseite
Am 17.02.2017 veranstaltete die Franziskusschule Wilhelmshaven einen Tag der offenen Tür. Eltern der Viertklässler und andere Interessierte konnten sich über die Schule und ihre Lernangebote informieren. Der Kreislandvolkverband Friesland gehört mit dem Projekt „Landwirtschaft zum Anfassen“ zu den langjährigen Kooperationspartnern der Schule.
Landwirtschaft Franziskusschule Schafe web
Paul und Sylvia Schoorlemmer vom „Carlshof“ in Gödens hatten Schafe, ein Kalb und ein Pony zur Schule gebracht. Im Klassenraum stellten SchülerInnen Futtermittel aus und informierten die Besucher über ihr Projekt. An einer Holzkuh konnte das Handmelken ausprobiert werden, und ein modernes Melkzeug zeigte den Stand der heutigen Melktechnik.
Landwirtschaft Franziskusschule web
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Isabels Lieblingskalb heißt „Leon“
Isabell bei Folkers webIsabel  Zählcke aus der Klasse 7a der Wilhelmshavener Franziskusschule weiß jetzt, wo die Milchprodukte herkommen und wie aufwändig die Milcherzeugung ist. Eine Woche lang hat die Schülerin in 2016 auf dem Hof von Familie Folkers in Accum mitgearbeitet. Auf dem Grünlandbetrieb mit seinen 73 Hektar gibt es 105 Kühe, die sich zurzeit auf den umliegenden Weiden tummeln. Isabel hat viele neue Erfahrungen gemacht:  Sie ist Traktor gefahren, hat die Kühe und Kälber gefüttert, war beim Silageschneiden und Gülle umpumpen dabei und half, die Maschinen für die Grasernte vorzubereiten. Betriebsleiter Heino  Folkers hat ihr auch gezeigt, wie
man die Milchschläuche am Melkzeug austauscht. Isabel war abwechselnd vor- und  nachmittags da. Die Kaninchen und Kater Paul hatte sie schnell ins Herz geschlossen. Jetzt, wo sie weiß wie die Milch erzeugt wird und wie wenig die Bauern dafür bekommen wünscht sie sich, dass die Situation bald besser wird. Und sie wird „ihren“ Bauern immer mal wieder besuchen. Auch, weil das Teetrinken bei Familie Folkers durch die vielen „Dönekes“ so unterhaltsam ist.
Doris und Heino Folkers mit Isabel Zählcke und
Kälbchen „Leon“
Die Franziskusschule in Wilhelmshaven kooperiert seit vielen Jahren mit dem Kreislandvolkverband Friesland und bietet ihren Siebtklässlern die Möglichkeit, selbst zu erfahren, wo und wie ihre Lebensmittel erzeugt werden. So bekommen die SchülerInnen einen Bezug zur Landwirtschaft in ihrer Region.

 

Ein Bauernhof ist kein Streichelzoo

Johannes Ibel webJohannes Ibel aus der Elisa-Kauffeld-Oberschule Jever weiß jetzt, was es heißt, auf einem Milchviehbetrieb zu arbeiten. Mit vollem Familienanschluss inclusive Übernachtung verbrachte der Achtklässler in 2016 eine Woche auf dem Hof von Frank Hobbie und Heidrun Schön in der Zeteler Marsch. Auf dem 250 -Hektar-Betrieb mit zurzeit ca. 300 melkenden Kühen und einer mit Gülle gespeisten Biogasanlage bekam er Einblicke in alle Bereiche und half z.B. mit beim Silohaufen aufdecken, Melken, Kälber versorgen, Boxen säubern. „Am liebsten treibe ich die Kühe zum Melkstand“ berichtete der Schüler, der wie seine über 50 Klassenkameraden aus der 8a und 8b am Unterrichtsprogramm „Landwirtschaft zum Anfassen“ teilnimmt. Der Kreislandvolkverband Friesland bietet der Oberschule seit 18 Jahren die Möglichkeit, Schüler hautnah die Erzeugung ihrer Lebensmittel erleben zu lassen, in dem sie eine Woche lang auf einem Hof mitarbeiten.

Betriebsleiter Frank Hobbie nahm Johannes mit zu anderen Höfen, um ihm die Vielfalt der regionalen Landwirtschaft zu zeigen. Die Geburt eines Kalbes hat Johannes ebenfalls miterlebt. Sein Fazit aus der Woche: „Andere Schüler sollten ebenfalls ein solches Praktikum machen, um Arbeiten zu lernen. Das ist kein Streichelzoo!“

Viertklässler haben keine Berührungsängste
Aus der Grundschule Heidmühle kamen die Schülerinnen, die am 01. und 02. Oktober 2015 den Betrieb von Ingo Oltmanns in Schortens erkundeten. Sie packten tatkräftig mit an, als es um´s Melken, Kälber füttern, Futter anschieben und Boxen ausmisten ging. Für den Unterricht wurden u.a. Futterproben eingesammelt, Fotos von Maschinen und Tieren gemacht und auch gezählt, wie oft eine Kuh wiederkaut.
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Trecker fahren und die Geburt eines Kalbes waren Höhepunkte der beiden Vormittage.
Dank der hervorragenden Vorbereitung der Kinder im Unterricht durch ihre Lehrerin Imke Gerdes konnten sie mit dem Betriebsleiter und seinen Mitarbeitern regelrecht „fachsimpeln“.
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BAGLoB- Vorstand besucht den Carlshof in Gödens

Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen den landwirtschaftlichen Alltag, den Ursprung und die Verarbeitung von Lebensmitteln unmittelbar erlebbar zu machen, ist das Ziel der Bundesarbeitsgemeinschaft Lernort Bauernhof e.V. (BAGLoB). Die BAGLoB ist der Dachverband landwirtschaftspädagogischer Initiativen und Organisationen zum Lernen auf dem Bauernhof in Deutschland sowie die Interessenvertretung der Lern- und Schulbauernhöfe in Deutschland. Die BAGLoB zählt über 200 Mitglieder.

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v.li: Anja Kirchner, Eva-Maria Rapp, Hans-Joachim Meyer zum Felde, Paul Schoorlemmer, Dr. Ulrich Hampl, Heike Delling, Hans-Heiner Heuser, Annette Müller-Clemm.

Die Vorstandsmitglieder trafen sich am 25. September 2015 auf dem Carlshof in Gödens (Friesland), nachdem sie in einem Vortrag von Birgit Luiken (Kreislandvolkverband Friesland)   die Entstehung des Projektes „Der Bauernhof als außerschulischer Lernort“ – gefolgt vom Förderprogramm „Transparenz schaffen – von der Ladentheke bis zum Erzeuger“ erläutert bekommen hatten. Betriebsleiter Paul Schoorlemmer führte sie über den Hof und erläuterte den Ablauf der Schulprojekte, die bisher hier stattgefunden haben. Für die Besucher besonders interessant war die Kooperation mit der Berufsfachschule Agrarwirtschaft in Varel. Unter der Anleitung von Birgit Luiken hatten die Fachschüler in 2013 den Carlshof für den Besuch von Schülern aus der Franziskusschule mit Lernstationen ausgestattet, die sie selbst betreuten (siehe Video). Ein ähnliches Unterrichtsprojekt fand erstmals in den 1990iger Jahren in einer von Hans-Joachim Meyer zum Felde (BBS Varel und erster Vorsitzender der BAGLoB) betreuten Klasse statt. Vier- bis fünfmal mal im Jahr trifft sich der siebenköpfige ehrenamtliche BAGLoB-Vorstand zu Sitzungen. Hierbei wird über aktuelle Entwicklungen und Projekte zum Lernort Bauernhof diskutiert, es werden Veranstaltungen vorbereitet und Beschlüsse gefasst.

Interessant fand der Vorstand auch das vom Kreislandvolkverband Friesland nunmehr seit 17 Jahren angebotene Unterrichtsprogramm „Landwirtschaft zum Anfassen“ (s.u.), das in dieser Art und Kontinuität immer noch einmalig in Deutschland ist.

Einmal im Jahr findet die Jahrestagung des BAGLoB statt. Sie hat sich in den letzten 18 Jahren zum beliebten Treffpunkt rund um das Thema Lernort Bauernhof entwickelt. Jährlich wächst die Zahl der Teilnehmenden, die sich informieren und mit Gleichgesinnten in den Austausch treten. Vor allem Bäuerinnen und Bauern sowie Pädagoginnen und Pädagogen, die auf ihrem Hof außerschulisches Lernen anbieten, besuchen die Tagung. Auch Vertreterinnen und Vertreter von Schul- und Agrarbehörden nehmen an der Veranstaltung teil. Dazu gesellen sich Mitglieder von Initiativgruppen und Verbänden, die sich für das Lernen auf dem Bauernhof einsetzen sowie Akteure aus der Wissenschaft, die zum Lernort Bauernhof forschen.

Der Termin für die nächste Bundestagung ist der 4. bis 6. März 2016 in Vallendar am Rhein.

BAGLoB -Geschäftsstelle:
Dieburger Straße 234 e
64287 Darmstadt
Mail: kontakt@baglob.de
Infos: www.baglob.de
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 „Eine wunderschöne Arbeit mit Tieren und Menschen“

Die SchülerInnen der achten Klassen der Elisabeth-Kauffeld-Oberschule in Jever absolvierten im Frühjahr 2015 ein einwöchiges Praktikum auf landwirtschaftlichen Betrieben. Nun präsentierten sie die Ergebnisse ihres Unterrichtprojektes „Landwirtschaft zum Anfassen“, dessen Durchführung vom Kreislandvolkverband Friesland unterstützt wird.

LW zum Anfassen EKO 2015 web

Links im Bild einige der SchülerInnen der achten Klassen, rechts einige der beteiligten Landwirte.

Über 60 SchülerInnen lernten den landwirtschaftlichen Arbeitsalltag und die Entstehung ihrer Lebensmittel am Originalschauplatz kennen. Fünfundzwanzig Betriebe hatten sich in diesem Jahr wieder für das Projekt zur Verfügung gestellt. Erkenntnisse, die die jungen Leute dabei gewonnen haben, lauteten z.B. wie folgt:…Die körperliche Arbeit ist nicht zu unterschätzen gewesen. Ich glaube, dass unsere Gesellschaft die Nahrungsmittel aus der Landwirtschaft nicht zu schätzen weiß, denn heutzutage ist z.B. Fleisch eine Selbstverständlichkeit, die auch zum größten Teil sehr günstig angeboten wird, aber die Arbeit und den ganzen Aufwand hinter der Produktion sieht keiner….

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Vor diesem Hintergrund schmeckten die Bratwürstchen, Salate und Süßspeisen, die die Eltern und SchülerInnen als leckeres Büffet arrangiert hatten, sicherlich doppelt so gut.

Ein toller Vormittag auf dem Hof Melchers

Die jungen BesucherInnen aus der Wilhelmshavener Kindertagesstätte Kunterbunt besuchten zusammen mit ihren Erzieherinnen den landwirtschaftlichen Betrieb der Familie Melchers in Cleverns. Sie staunten über den Melkroboter und waren natürlich von den Kälbchen begeistert. Ponyreiten, Treckerfahren und eine Schatzsuche im Heu machten den Kindern der „Pinguin-Gruppe“ mächtig Spaß. Ein Picknick rundete den Vormittag ab. Hilka Melchers, die zurzeit ein freiwilliges soziales Jahr in der Kindertagesstätte absolviert, hatte alle Hände voll zu tun. Zufriedene Kinder dankten es ihr.

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Anja Melchers (zweite von rechts), Tochter Hilka (im schwarzen T-Shirt) und Bernd Melchers (nicht im Bild) hatten einen tollen Vormittag für die „Pinguine“ und ihre Erzieherinnen organisiert.

Schlauschnacker sollten mal Praktikum machen

Die Elisa-Kauffeld-Oberschule kooperiert seit vielen Jahren mit dem Kreislandvolkverband Friesland. Fest im Stoffplan verankert ist das Praktikum im Projekt „Landwirtschaft zum Anfassen“. Die SchülerInnen der achten Klassen verbringen eine Woche auf insgesamt 25 landwirtschaftlichen Betrieben. Sie lernen die Herkunft ihrer Lebensmittel kennen und nehmen -oft zum ersten Mal- Kontakt mit der Arbeitswelt auf.

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v.li: Melanie Rorberg, Maria Rorberg, Maike Woge beim Kartoffelpflanzen.

Melanie und Maria Rorberg sind Kusinen und verbringen die Praktikumswoche vom 04.-08. Mai 2015 auf dem Betrieb von Hans-Jürgen und Maike Woge bei Jever. Die beiden haben bisher die Kühe und Kälber versorgt und bei der Klauenpflege und beim Melken zugesehen. „Vor den Kühen habe ich Respekt“, meint Melanie bezüglich der Größe der Tiere. Angst haben die beiden Schülerinnen vor den Tieren aber nicht. Sie werden sich auch mit der Landtechnik beschäftigen und haben sich dazu den Futtermischwagen ausgesucht, dessen Funktion sie mit Hilfe des Betriebsleiters dokumentieren werden. „Der Beruf Landwirt ist echt interessant, aber auch anstrengend. Die Kühe sind sensible Wesen. Und die Milch riecht echter als die gekaufte.“, meinten die beiden. Und empfahlen: „Auf jeden Fall sollte man ein solches Praktikum machen, um die Landwirtschaft im Leben mal selber ausprobiert zu haben“.

Maike Woge vermittelt auch hauswirtschaftliches und gärtnerisches Wissen an die beiden SchülerInnen. So haben sie bereits gelernt, wie man einen würzigen Quark aus den Kräutern, die im Garten wachsen, anrichtet. Kartoffeln pflanzen steht auch auf dem Programm. „Und ich habe den beiden gezeigt, wie die Biografie einer Milchkuh aussieht. Da haben sie wirklich gestaunt.“

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v.li.n.re: Dennis Podein, Torge Wolf, Marius Preißlinger, Ingo Oltmanns

Dennis Podein, Marius Preißlinger und Thorge Wolf hatten großes Interesse am Schlepperfahren auf den beiden Betrieben, die Ingo Oltmanns in Schortens und im Wangerland bewirtschaftet. Vor allem der praktische Hoftrack und der Teleskoplader standen hoch im Kurs. Auch der Umgang mit den Tieren, das Einzäunen einer Weide und das Melken gehörten zu ihren Aufgaben. „Wir konnten sogar bei einer Kalbung zusehen“, berichtete Dennis. Wollen die drei später Landwirte werden? „Da muss man so früh aufstehen. Aber die ganzen Schlauschnacker, die sollten mal ein Praktikum machen, damit sie sehen, wie anstrengend die Arbeit ist. Und woher die Milch kommt.“

 

Ein gelungener Projektabschluss

Die beiden siebten Klassen der Wilhelmshavener Franziskusschule präsentierten stolz das Ergebnis ihres Projektes „Landwirtschaft zum Anfassen“, das sie im November 2014 mit Unterstützung des Kreislandvolkverbandes Friesland und seiner Mitglieder durchführten.


Die 51 SchülerInnen hatten einzeln oder zu zweit eine Woche lang auf landwirtschaftlichen Betrieben in der Region mitgearbeitet und hautnah die Entstehung ihrer Lebensmittel mitverfolgen können. Im anschließenden Unterricht wurden die Erfahrungen vertieft und Informationen zu verschiedenen Themen rund um die Landwirtschaft recherchiert. Vorträge wurden ausgearbeitet, Fotoserien, Plakate und Mappen entstanden. Das Ergebnis konnte sich sehen und hören lassen: Eltern, SchülerInnen, ihre Lehrkräfte Herbert Niehues und Angela Bölscher-Ochmann sowie Schulleiter Georg Kallage hatten ein spannendes Programm auf die Beine gestellt, in dessen Genuss die am Projekt beteiligten Landwirte am Abend des 05. Februar 2015 bei der Abschlusspräsentation im Schulforum kamen. Am reichhaltigen, von den Eltern gestalteten Büffet entstand anschließend reger Andrang. Die SchülerInnen kennen jetzt jedenfalls die Entstehung von einigen der dort angebotenen Lebensmittel und Speisen, und auch „die Landwirte“ sind jetzt keine anonyme Gruppe mehr, sondern persönliche Bekannte.

„Landwirtschaft zum Anfassen“

Der Kreislandvolkverband Friesland bietet jedes Jahr Schülern der Oberschulen die Möglichkeit, im Rahmen des Projektes „Landwirtschaft zum Anfassen“ eine Woche lang auf einem Bauernhof zu verbringen. Die Franziskusschule in Wilhelmshaven arbeitet diesbezüglich seit vielen Jahren mit dem Kreislandvolkverband Friesland zusammen.

Die 51 SchülerInnen aus den Klassen 7a und 7b verbrachten im November 2014 einen halben Tag oder nach Wunsch auch länger auf den 32 landwirtschaftlichen Betrieben aus Wilhelmshaven, Friesland und Wittmund, die sich für dieses Praktikum zur Verfügung gestellt haben. Ziel der Siebtklässler war es zu erfahren, wo und wie die Lebensmittel hergestellt werden. Und das aus erster Hand, also am Originalschauplatz. Für den einen oder anderen Schüler kann das Projekt auch zur beruflichen Orientierung beitragen. Um die Verteilung der SchülerInnen auf die Höfe kümmerten sich die beiden Lehrkräfte Herbert Niehues und Angela Bölscher-Ochmann zusammen mit Birgit Luiken vom Kreislandvolkverband Friesland.

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Paul Schoorlemmer zeigt Johanna, wie man die Ohrmarken bei den Kälbern anbringt.

Johanna L. arbeitete eine Woche auf dem idyllisch hinter dem Schloss Gödens gelegene landwirtschaftlichen Betrieb von Paul und Sylvia Schoorlemmer, dem „Carlshof“ in Gödens mit. Johanna hatte ihren Arbeitstag um 7 Uhr begonnen, aber einmal auch erst in der Mittagszeit, um die nachmittags anfallenden Tätigkeiten kennenzulernen. Sie hatte viel Freude am Umgang mit den Tieren, etwa beim Kälber ausmisten oder beim Füttern mit der Flasche. Ganz neu war für sie die Atmosphäre auf einem Bauernhof nicht, denn in ihrer Freizeit besucht sie Freunde, die auch einen Hof zuhause haben. Locker war auch der Umgang mit den freundlichen Mitarbeitern des Carlshofes. Muskelkater nach der vielen Lauferei bei der Arbeit hatte sie nicht. Sie joggt in ihrer Freizeit zusammen mit ihrer Mutter, das sorgt für eine gute Kondition. Da fiel auch die tägliche Fahrradfahrt zum Hof und zurück nicht schwer.

„Mir hat die Woche Spaß gemacht und die Tiere werden mir fehlen,“ sagte Johanna zum Abschluss ihrer Woche auf dem Bauernhof.

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Brennholz aufladen gehörte auch zu Daniels Tätigkeiten

Daniel M. besucht Johannas Parallelklasse und verbrachte seine Praktikumswoche auf dem Betrieb von Jan Thomßen in Sande. Er hat mitgeholfen, die großen Silagehaufen zu öffen, in denen sich die Gras- und Maissilage befindet, die anschließend mit dem Futtermischwagen an die Kühe verteilt wurde. Das Reinigen und Einstreuen der Liegeboxen und Kälberiglus gehörte ebenfalls zu seinen Aufgaben.

„Man muss die Kühe ansprechen, damit sie sich nicht erschrecken“, beschreibt Daniel seine Erfahrungen im Umgang mit den Tieren, vor denen er durchaus Respekt hat. „Einmal musste dem Deckbullen „Paul“, ein schwerer Limousinbulle, Blut abgenommen werden für eine Untersuchung. Das gefiel ihm gar nicht so gut und er wurde doch ziemlich ungehalten“, schildert Daniel die Situation. Er war auch dabei, als bei einigen Tieren die Klauenpflege durchgeführt wurde und konnte sogar die Geburt eines Kalbes miterleben. „Das habe ich natürlich fotografiert“, sagt er. Stolz ist er auch darauf, dass er den Hoftrack fahren durfte.

In der Familie hat er sich wohl gefühlt und Hofhund Kira freundete sich gleich mit ihm an. Würde Daniel Landwirt werden wollen? “ Nee, das ist doch eine Menge körperlicher Arbeit und außerdem ist es so kalt draußen, das bin ich nicht gewöhnt“, meint er und empfiehlt allen Jugendlichen, die sich für diesen Beruf interessieren, körperliche Fitness mitzubringen und erst einmal ein Praktikum zu machen. „Ich interessiere mich mehr für die IT-Branche“, sagt Daniel. Wer weiß? Vielleicht bietet sich für Daniel später auf diese Weise einmal der Kontakt zu vor- und nachgelagerten Bereichen der Landwirtschaft. Wie es auf einem typischen Milchviehbetrieb zugeht weiß er dann schon. „Und das sieht man ja nicht jeden Tag“, meint er abschließend.

Projekt „Landwirtschaft zum Anfassen“ beugt der Lebensmittelverschwendung vor

Zu den Ergebnissen, die die SchülerInnen der achten Jahrgänge der Elisa-Kauffeld-Oberschule in Jever aus ihren Erfahrungen während ihres Praktikums in 2011 auf den landwirtschaftlichen Betrieben der Umgebung entwickelten, gehört auch eine höhere Wertschätzung von Lebensmitteln. In einem Interview mit Birgit Luiken schildern eine Schülerin und „ihr“ Landwirt sowie Schulleiter Wolfgang Niemann-Fuhlbohm ihre Erfahrungen aus dem Projekt, das seit 14 Jahren vom Kreislandvolkverband Friesland angeboten wird.

Tamara Eisenhauer präsentiert eine Stellwand mit Arbeitsergebnissen aus dem Projekt „Landwirtschaft zum Anfassen“

B.L.: Tamara, hast Du nach dem Praktikum einen anderen Eindruck von der Landwirtschaft als vorher gehabt?

Tamara Eisenhauer: Beim Melken dachte ich, dass das leichter sei, aber dann fand ich es doch schwierig, zum Beispiel die Milchqualität beim Vormelken zu beurteilen. Aber das körperliche Arbeiten hat mir viel Spaß gemacht, und Frühaufstehen ist für mich auch kein Problem. Schwielen an den Händen habe ich aber keine bekommen.

B.L: Herr Schemering, Sie gehören seit 14 Jahren zu den Landwirten, die Schüler der Elisa-Kauffeld-Oberschule für das Praktikum aufnehmen. Wie war Ihr Eindruck von dieser jungen Dame?

Heino Schemering: Tamara kam zu mir mit ihren Eltern und hat sich persönlich vorgestellt. Das hat mir gut gefallen, denn manchmal bekommt man auch einfach nur einen Zettel als Bewerbung vorgeklatscht. Sie war am ersten Praktikumstag pünktlich auf meinem Betrieb, und das macht bereits einen positiven Eindruck. Wenn die Praktikanten dann Interesse zeigen, zuhören und mal was nachfragen macht mir das Praktikum auch Spaß.

 B.L: Hatten Sie den Eindruck, dass es bei den jungen Leuten Berührungsängste mit der Landwirtschaft gibt?

Heino Schemering: Das ist fast immer so. Aber da bin ich auch ziemlich rigoros und sage: Da brauchst Du keine Angst zu haben, ich schicke dich nirgendwo hin, wo es gefährlich ist, und dann geht’s doch.

B.L: Tamara, hattest Du vielleicht nach dem Praktikum mehr Selbstvertrauen als vorher, weil Du gemerkt hast, dass du Dinge kannst, die Du dir vorher gar nicht zugetraut hattest?

Tamara Eisenhauer: Auf jeden Fall.

B.L: Frau Eisenhauer, waren Sie skeptisch, als Sie gehört hatten, dass Ihre Tochter eine Woche lang auf einem landwirtschaftlichen Betrieb mitarbeiten soll?

Frau Eisenhauer: Nein, eigentlich gar nicht. Ich dachte, das tut ihr vielleicht auch mal gut zu wissen, dass man arbeiten muss für das, was man essen will, und dass das etwas anderes ist als nur in den Supermarkt zu gehen und ein Produkt einzukaufen.

B.L: Herr Eisenhauer, was hat Ihre Tochter denn von ihren neuen Eindrücken mit in die Familie getragen?

Herr Eisenhauer: Das Arbeitsverhalten hat sich verändert. Sie sieht jetzt die Arbeit eher.

B.L: Geht man mit Lebensmitteln respektvoller um, wenn man weiß, wie aufwendig die Herstellung ist?

Frau Eisenhauer: Auf jeden Fall. 

B.L: Herr Niemann-Fuhlbohm, Sie sind Schulleiter an der Elisa-Kauffeld-Oberschule. Wie sind Ihre Erfahrungen aus den vergangenen Jahren mit dem Unterrichtsprojekt „Landwirtschaft zum Anfassen“?

  1. Niemann-Fuhlbohm: Grundsätzlich sehr positiv. Für die SchülerInnen ist es meist die erste Begegnung mit einem realen Betrieb. Es gab allerdings immer mal Kritik von Eltern, dass dieses Praktikum eine zu einseitige Sache sei; dass es Geruchsbelästigungen und Schmutz auf den Betrieben gebe, und das könne man seinen eigenen Kindern nicht zumuten. In den 14 Jahren ist es aber nicht dazu gekommen, dass Eltern sich geweigert hätten, ihre Kinder auf die Höfe zu lassen.

B.L: Das Projekt ist 1997 aus dem „Bildungsprogramm für eine nachhaltige Entwicklung“ (BLK 21) hervorgegangen. Damals wurde erkannt, dass junge Menschen ein mündigeres Verbraucherverhalten entwickeln könnten, wenn sie selbst erfahren, wie Lebensmittel erzeugt werden. Es ist also ein Unterrichtsprojekt mit nachhaltiger Wirkung, und einige Schüler sagen ja bereits, dass sie die Lebensmittelproduktion mit anderen Augen sehen und auch anders mit Lebensmitteln umgehen. Das tragen sie auch in ihre Familien, und ich denke, das ist ein sehr gutes Projektergebnis.

  1. Niemann-Fuhlbohm: Das sehe ich genauso, und das Schöne ist auch, dass alle Schüler jetzt ähnliche Erfahrungen machen konnten, nämlich einen landwirtschaftlichen Betrieb kennen zu lernen, während sie im Praktikum in der 9. Klasse zur beruflichen Orientierung auf unterschiedliche Betriebe gehen. So lässt sich das Praktikum auch viel einfacher vor- und nachbereiten, weil sich alle Schüler mit Landwirtschaft beschäftigen. Dadurch kann auch der Umgang mit Lebensmitteln bis hin zum Thema Lebensmittelverschwendung mit den Schülern intensiv aufgearbeitet werden. Der Auftrag des Projektes, nämlich junge Menschen nachhaltig zu bilden, ist damit erfüllt.

 

Transparenz schaffen – von der Ladentheke bis zum Erzeuger

Der Kreislandvolkverband Friesland e.V. beteiligt sich am EU-Förderprogramm „Transparenz schaffen – von der Ladentheke zum Erzeuger“  (www.transparenz-schaffen.de) . Es vereint seit 2002 von mehr als 40 niedersächsischen Bildungsträgern angebotene unterschiedliche außerschulische Lernorte, die sich zum Ziel gesetzt haben, den Dialog zwischen Konsumenten und den an der Lebensmittelproduktion beteiligten Akteuren anzuregen.

In den vom Kreislandvolkverband Friesland angebotenen, dreiteiligen Unterrichtsprogrammen werden die SchülerInnen zunächst auf den Besuch eines Betriebes vorbereitet, den sie an einem weiteren Vormittag möglichst selbständig erkunden. Abschließend lernen sie, Lebensmittel bzw. Mahlzeiten, z.B. aus Milch, Getreide oder Kartoffeln selbst herzustellen. Auf diese Weise sollen den Kindern  Kernkompetenzen vermittelt werden, die für eine erfolgreiche individuelle Lebensgestaltung (z.B. gesunde Ernährung) und eine in der Zukunft funktionierende Gesellschaft unabdingbar erscheinen (Kerncurriculum Sachkunde). Die Bildungsprogramme werden schon mit den Jüngsten im Kindergartenalter und in entsprechender Variation bis hin zur Sekundarstufe 2  durchgeführt.

Die Landwirtschaft mit den vor- und nachgelagerten Bereichen wie Ernährungswirtschaft, Landtechnik, Futterwirtschaft, Tiermedizin usw. ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor des ländlichen Raumes. Die hier vorhandenen Arbeitsplätze ermöglichen vielen Familien eine Existenzgrundlage und verhindern ein Abwandern der Bevölkerung in städtische Räume. Zugleich wird sich jedoch in naher Zukunft demografisch bedingt die Zahl der Heranwachsenden verringern und generell damit auch die Zahl der Auszubildenden. Daher ist es für den ländlichen Raum von großer Bedeutung, diese jungen Leute für Berufe in ihrer Region zu begeistern, damit sie in ebendieser Region später als Arbeitnehmer verbleiben. Das Projekt „Transparenz schaffen – von der Ladentheke bis zum Erzeuger“ bringt junge Menschen schon ab dem Kindergartenalter in Berührung mit Berufen der Lebensmittelproduktion im ländlichen Raum. Hier werden z.B. Bauernhöfe, Bäckereien, Metzgereien, Tierarztpraxen und auch Super- bzw. Wochenmärkte besucht, um mit handlungsorientierten Methoden den Kindern einen Einblick in die Produktion ihrer Lebensmittel zu ermöglichen. Gleichzeitig lernen die Kinder die dazugehörigen beruflichen Tätigkeitsfelder praktisch kennen. Sind sie später selbst in der Situation der bevorstehenden Berufswahl, können sie auf diese Eindrücke und die persönlichen Kontakte zu den entsprechenden Betriebsleitern zurückgreifen und möglicherweise so die Ausbildung in einem Beruf beginnen, für den sie sich mangels Einblick sonst nicht interessiert hätten.

Die Unterrichtsprogramme werden in Zusammenarbeit mit dem KreisLandfrauenverband Friesland/Wilhemshaven durchgeführt.

                   

 Der Kreislandvolkverband bietet:

– Entwicklung und Durchführung von Unterrichtsprojekten in Kindergärten und allgemeinbildenden Schulen (alle Jahrgänge) zum Themenkomplex „Landwirtschaft-Lebensmittelproduktion-gesunde Ernährung“ – immer mit handlungsorientiertem Schwerpunkt auf Betrieben und Bezug auf die Region — fächerübergreifend umsetzbar z.B. in Sachkunde, Biologie, Geschichte, Erdkunde, Deutsch, Mathematik, Arbeit und Wirtschaft, Hauswirtschaft

– Konzepte für Projektwochen

– Hilfe bei der Erstellung von Internetpräsentationen der Projekte

– Mehrtägige Praktika auf landwirtschaftlichen Betrieben der Region für Schüler der Sekundarstufe 1 

– Fortbildungen für Lehrkräfte, Studierende und Landwirte 

 

Lui bearb. webAnsprechpartnerin: Birgit Luiken  

            

 

 

 

 

    

Beispiele für Unterrichtsprojekte

Kinderacker/Vom Korn zum Brot

2-4. Grundschulklasse

Dauer: Mai-Oktober

Ziel: Entstehungprozeß von Getreideprodukten kennenlernen

Inhalt: Bestellung (Pflügen, Eggen, Säen) einer kleinen Ackerfläche bei einem Landwirt (oder eines Beetes im Schulgarten) mit Sommergetreide; Protokollieren des Wachstums, „Getreideanbau früher und heute“ im Sachunterricht, nach den Sommerferien Getreideernte auf dem Kinderacker bzw. auf einem Getreidefeld ; Aufbereitung des Getreides im Vareler Heimatverein (Dreschen, Reinigen, Mahlen); anschließend „Gesundes Frühstück“ mit selbst hergestellten Getreideprodukten oder Backen in einer Bäckerei.

 

Wo kommt die Milch her?

3.-4. Grundschulklasse

Ziel: Entstehungsprozeß der Milchprodukte kennen lernen

Zeitraum: November-April

Inhalt: Kennenlernen der Zuchtgeschichte des Rindes, der Bedürfnisse des Rindes und der daraus resultierenden optimalen Haltungsbedingungen. Erkundung eines Milchviehbetriebes mit praktischen Tätigkeiten (z.B. Melken, Füttern, Einstreuen). Vertiefung der Eindrücke mittels „Rallye“ an Lernstationen auf dem Hof. Gesundes Frühstück mit Milchprodukten und selbst hergestellter Butter, Milchmix, Kräuterquark usw. in der Schule.

Ausserirdische erkunden einen Bauernhof

2.-4. Grundschulklasse

Siehe www.primolo.de/home/Ausserirdische

 

Landwirtschaft zum Anfassen

8. Klasse (siehe Beispiel weiter unten)

Zeitraum: ganzjährig

Ziel: Kennenlernen des Berufes „Landwirt“, Kennenlernen der Urproduktion

Inhalt: Die Schüler absolvieren allein oder zu zweit ein einwöchiges Praktikum auf landwirtschaftlichen Betrieben der Umgebung. Sie fertigen Tagesberichte an und recherchieren zu verschiedenen Bereichen der Arbeit und des Lebens auf dem Hof. In der Schule werden einige Themen vertieft und offene Fragen nach Möglichkeit von Berufsschülern des Agrarbereiches (BBS Varel) beantwortet. Eine persönliche Projektmappe und ein Präsentationsabend mit verschiedenen Aktionen rund um das Thema Bauernhof sowie die von den Schülern selbst gestaltete Öffentlichkeitsarbeit (beispielsweise Zeitungsartikel in der lokalen Presse, Radiosendung im regionalen Sender) schließen das Projekt ab.

Man ist, was man isst…

10.-12. Klasse

Zeitraum: ganzjährig

Ziel: Hinterfragen von Qualitätsaussagen bei Lebensmitteln

Inhalt: Die Schüler formulieren im Unterricht ihre Vorstellungen über Lebensmittelqualität. Anschließend recherchieren sie auf land-wirtschaftlichen Betrieben, bei Lebensmittelverarbeitern und –händlern sowie in der Gastronomie, ob und wie ihre Vorstellungen von Lebensmittelqualität verwirklicht werden. Sie werden sich dadurch ihrer eigenen Ernährungsgewohnheiten bewusst und lernen, Qualitätsaussagen kritisch zu hinterfragen sowie einen zukunftsfähigen Konsumstil zu entwickeln.

 

 

Landwirtschaft zum Anfassen 2006

 

 

Nachbereitung im Unterricht